Für die Studie wurden 518 Entscheidungsverantwortliche aus den Bereichen IT und Recht in mittelständischen und großen deutschen Unternehmen ab 200 Mitarbeitenden befragt. Sie alle haben Entscheidungs- oder Empfehlungsfunktionen bei IT-, Software-, Cloud- oder Datenhaltungslösungen.
Cloud-Governance
und Datenhoheit
Key Insights zum Cloud-Einsatz im deutschen Mittelstand
67 %
der Befragten erwarten in den nächsten 2 Jahren einen steigenden Cloud-Anteil – auch in Unternehmen, in denen heute noch eigene Infrastruktur dominiert.
65 %
geben bei Cloud-Entscheidungen im Konfliktfall Souveränität und Compliance den Vorrang – vor Innovationstempo ebenso wie vor Kosten.
56 %
verlangen von Cloud-Anbietern mehr als reines EU-Hosting: 31 % wollen einen Anbieter unter EU-Recht, 25 % einen unternehmenseigenen Server.
Cloud-Entscheidungen werden zur Governance-Frage
Cloud- und SaaS-Modelle sind 2026 im deutschen Mittelstand fest verankert. Die Frage ist längst nicht mehr, ob geschäftskritische Anwendungen in die Cloud wandern, sondern unter welchen Bedingungen.
Denn mit wachsendem Cloud-Einsatz steigt der regulatorische Druck: DSGVO, NIS2, EU Data Act und AI Act verschieben den Blick von der reinen Technikfrage hin zu Datenhoheit, Compliance und Nachvollziehbarkeit.
Um zu verstehen, wie Unternehmen diese Anforderungen in konkrete Auswahlkriterien übersetzen, haben wir gemeinsam mit Evergreen Media und Splendid Research 518 Entscheidungsverantwortliche aus den Bereichen IT und Recht in mittelständischen und großen deutschen Unternehmen befragt.
Das erwartet Sie in der Studie
Der Status quo: Einsatz von Cloud-Lösungen im Mittelstand
Mischlandschaften aus Cloud, SaaS und On-Premises sind im Mittelstand zum Normalfall geworden. Und diese Bewegung setzt sich fort: 67 % der Befragten erwarten einen wachsenden Cloud-Anteil. Selbst in Unternehmen, die heute überwiegend auf eigene Infrastruktur setzen, rechnen 63 % mit zunehmendem Cloud-Wachstum.
Damit verschiebt sich die strategische Diskussion vom Ob zur Ausgestaltung – vom Datenstandort über die Anbieterwahl bis zur regulatorischen Absicherung. Derselbe Trend zeigt sich bei der zunehmenden Implementierung von KI-Funktionen.
Welche Fragen wir außerdem beantworten:
- Welche Betriebsmodelle dominieren heute bei geschäftskritischen Anwendungen?
- Wohin zeigen Cloud-Entwicklungstrends?
- Inwiefern ist Künstliche Intelligenz bereits ein zentrales Thema?
Die Herausforderung: Umgang mit geschäftskritischen Anwendungen
Mit steigendem Cloud-Einsatz rücken die Bedingungen der Nutzung in den Mittelpunkt. Diese sind nicht mehr in erster Linie technisch: Die Hälfte aller Befragten nennt Datenschutz als eine zentrale Hürde bei Cloud- und SaaS-Anwendungen – noch vor Integration (34 %) oder Zugriffsschutz (24 %).
Entsprechend eindeutig fällt die Prioritätensetzung aus: Im Zweifel zählen für 65 % der Unternehmen Souveränität und Compliance mehr als Innovationsgeschwindigkeit und Kosten.
Welche Fragen wir außerdem beantworten:
- Mit welchen Herausforderungen sehen sich Unternehmen des Mittelstands bei der Cloud-Nutzung konfrontiert?
- Wie sehr prägen regulatorische Vorgaben ihre Entscheidungen?
- Wie gut fühlen sich Unternehmen auf steigende Anforderungen bei wachsendem Cloud-Einsatz vorbereitet?
Die Auswahlkriterien: Woran Unternehmen Cloud-Software tatsächlich messen
Aus den wachsenden Ansprüchen an Cloud-Software werden konkrete Auswahlkriterien, von Datenschutz über Informationssicherheit bis zu Compliance-Funktionen.
Beim Thema Datenhoheit liegt die Latte besonders hoch: Ein bloßer EU-Speicherort für sensible Daten ist nur für 24 % der Unternehmen ausreichend – 56 % der Befragten wollen hingegen mindestens einen Anbieter unter EU-Recht oder gar einen eigenen Server.
Welche Fragen wir außerdem beantworten:
- Welche Kriterien spielen bei der Wahl von Cloud-Lösungen eine Rolle?
- Welche davon sind investitionsentscheidend?
- Wie stehen Unternehmen zu Datenhoheit, Exit-Fähigkeit und KI-Governance?
„Die Wahl einer Software ist heute keine reine IT-Entscheidung mehr. Mit ihr werden zugleich Weichen für Datenhoheit, Compliance und den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz gestellt. Genau deshalb betrachten wir bei otris die Auswahl des Softwareanbieters als strategische Entscheidung.“
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Fragen und Antworten zur Studie
Für wen ist die Studie relevant?
Unsere Studie richtet sich an alle, die Software für geschäftskritische Anwendungen auswählen oder verantworten – insbesondere in IT, Recht, Compliance, Datenschutz und Geschäftsführung.
Wie wurden die Daten erhoben?
Die Daten für diese Studie stammen aus einer Online-Befragung über Online-Access-Panels, durchgeführt in Übereinstimmung mit ISO 20252. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 14. und 24. April 2026.
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Studie 2026 | Cloud-Governance und Datenhoheit im deutschen Mittelstand


