Vertragsmanagement - Glossar

Vertragsrisiko

Durch einen Vertragsabschluss gehen Vertragsnehmer und Vertragsgeber Verpflichtungen ein. Aus diesen Verpflichtungen entstehen Vertragsrisiken (z.B. das Risiko, dass der Vertragsgegenstand nicht fristgerecht bereitgestellt wird und hierdurch Kosten für Konventionalstrafen anfallen).

Zur besseren Steuerung der Risiken ist es sinnvoll, Risikogruppen zu bilden. Beispiel für Risikogruppen: kaufmännische Risiken, strategische Risiken, allgemein rechtliche Risiken, leistungsbezogene Risiken.

Um das Vertragsrisiko zu kontrollieren nutzen Vertragsmanager bewährte Instrumente aus dem „allgemeinen“ Risikomanagement. Vertragsmanagement-Software vereinfacht die Risikosteuerung mit unterschiedlichen Funktionen:

  • Reporting-Funktionen verschaffen Überblick über künftige Verbindlichkeiten und helfen so Liquiditätsrisiken zu steuern.
  • Fristen-Warnfunktionen helfen Risiken zu vermeiden, die durch eine nicht-bedarfsgerechte Vertragslaufzeit entstehen.
  • Standardisierte Vorlagen und eine Klauselverwaltung helfen bei der Erstellung von rechtssicheren und kaufmännisch sinnvollen Vertragsentwürfen.
  • Checklisten und Fragebogenfunktionen helfen bestehende und in Verhandlung befindliche Verträge themenabhängig inhaltlich zu prüfen.

 

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