Beteiligungsmanagement - Glossar

Beteiligungscontrolling

Das Beteiligungscontrolling hat die Funktion, die Konzernleitung bei der Aufgabe zu unterstützen, Beteiligungen so zu steuern, dass sie dem Unternehmenszweck bestmöglich dienen.

Die Konzern-Geschäftsführung benötigt das Beteiligungscontrolling zusätzlich zur Koordination, Unterstützung und Überwachung des Managements der Tochtergesellschaften.

Welche Aufgaben hat das Beteiligungscontrolling?

Grundlage für Entscheidungen im Beteiligungsmanagement sind neben der strategischen Leitlinie hauptsächlich Kennzahlen und Reports, die das Beteiligungscontrolling erstellt. Das Beteiligungscontrolling setzt die Kennzahlen und Reports in einen Gesamtzusammenhang und gibt konkrete Steuerungsempfehlungen.

Strategisches und operatives Beteiligungscontrolling

Das Beteiligungscontrolling hat sowohl strategische als auch operative Aufgaben.

  • Das strategische Beteiligungscontrolling fokussiert auf die langfristigen und übergeordneten Zielsetzungen. Hauptaufgabe ist die Planung des Geschäftsportfolios durch Akquisitionen und Veräußerungen von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen.
  • Das operative Beteiligungscontrolling ist in der Regel mit Aufgaben betraut, die kurzfristig umzusetzen sind. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um die fristgerechte Bereitstellung von Berichten und das Monitoring sowie die Betreuung der Maßnahmen, die durch das strategische Beteiligungsmanagement vorgegeben werden.