Neuigkeiten rund um die otris software AG.

17. Dezember 2012

Ausbildung für Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen: otris unterstützt Projekt der Kindernothilfe in Kenia

Die Berufsausbildungs-Situation in Kenia ist verheerend. Es gibt viel zu wenige Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Viele Jugendliche haben deshalb keinerlei Perspektiven für ihre Zukunft. Die Folgen sind Armut und Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben. Ohne Hoffnung und Zukunftsperspektiven rutschen viele Jugendliche in die Kriminalität ab. Ein Projekt der Kindernothilfe bildet mehr als 1.500 Jugendliche aus – z.B. im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie.

„Mit unserem Engagement für dieses Projekt wollen wir ein kleines Zeichen setzen. Gerade der IT-Bereich bietet Jugendlichen – egal auf welchem Kontinent – gute Aussichten auf eine berufliche Tätigkeit mit Perspektive“, sagt Dr. Frank Hofmann, Vorstand der otris software AG.

Ziel dieses Projekts der Kindernothilfe ist es, innerhalb von vier Jahren die Mädchen und Jungen aus den Slums von Nairobi nicht nur auszubilden, sondern sie auch in Lohn und Brot zu bringen. Grundlage des Konzepts waren Marktanalysen, welche Ausbildungsgänge die besten Arbeitschancen bieten.

Einige Jugendliche lassen sich als IT-Fachleute ausbilden. Die erfahrene kenianische Partnerorganisation Nairobits Trust schult die Jugendlichen im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Auszubildenden erlernen praxisnahe IT-Kenntnisse, die Unterstützung beim Aufbau kleiner und mittlerer Unternehmen biete
Das Projekt arbeitet eng mit ortsansässigen Unternehmen zusammen, die auch Praktika anbieten. Mit ihrer speziell an die Marktgegebenheiten angepassten Ausbildung haben die Jugendlichen gute Chancen, nach dem Abschluss eine Arbeitsstelle in lokalen Unternehmen zu finden.

Die Kindernothilfe
Die Kindernothilfe wurde 1959 mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht sie über 568.000 Mädchen und Jungen in 1.017 Projekten in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Die Kindernothilfe trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (www.dzi.de) und erhielt für die transparente Kommunikation über die Verwendung ihrer Spendergelder 2007 den Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers.