Im Gespräch beschreibt Michael Marsanu, Geschäftsführer der Funkwerk
IP-Appliances GmbH, das neue Produkt und die besondere Zusammenarbeit
mit otris.
Herr Marsanu, sind Sie einer der ersten otris-Kunden?
Richtig,
seit der Gründung der otris arbeiten wir zusammen, mittlerweile über
zehn Jahre. In dieser Zeit haben wir viele Ideen verwirklicht, gute
Produkte auf den Markt gebracht und als erster kommerzieller Kunde Janus
eingesetzt. WiLMA ist das bisher größte Projekt.
Warum arbeiten Sie schon so lange mit otris zusammen?
Weil
die Zusammenarbeit erfolgreich und sehr erfrischend ist. Es ist nicht
selbstverständlich, dass Ideen so positiv aufgenommen werden. Dazu kommt
natürlich ein hohes Maß an Kompetenz; unser Umgang ist von
gegenseitigem Respekt geprägt.
Was verbirgt sich hinter WiLMA?
WiLMA
ist eine Wireless LAN Management-Lösung. Mit WiLMA können Sie kabellose
Netzwerke mit einer großen Anzahl von Access Points strukturieren,
konfigurieren und überwachen. Um WiLMA zu entwickeln, war rund ein Jahr
Entwicklungszeit nötig. Dafür wurde vorher ein umfangreiches
Pflichtenheft erstellt. Dann folgten die Feldversuche, jetzt ist das
Produkt reif für den Markt.
Warum haben Sie WiLMA mit otris entwickelt?
Wir haben das Projekt 2006 ausgeschrieben. Damals suchten wir
eine
Firma, die uns hilft, das Produkt zu entwickeln. otris hat den
Wettbewerb gewonnen. Aber nicht, weil wir schon vorher mit otris
gearbeitet haben, sondern weil das Angebot sowohl fachlich als auch
kommerziell überzeugt hat. Von den fünf Anbietern hat otris einfach die
beste Technik zum besten Preis angeboten.
Konnten Sie WiLMA nicht selbst entwickeln?
Das haben wir
überlegt, aber unsere Kernkompetenzen liegen auf anderen Gebieten. Wir
verfügen generell über das Know-how, sind aber nicht so stark in der
Anwendungsentwicklung. Außerdem ist es auch eine Frage der Ressourcen,
solch ein Projekt intern zu stemmen. Schließlich haben wir uns für ein
gemeinsames Projektteam entschlossen.
Was zeichnete die Zusammenarbeit mit otris besonders bei diesem Projekt aus?
Es
war ein gemeinsames Lernen, denn die Anforderungen haben sich im Laufe
des Projektes verändert. Es gab Knackpunkte, wo wir keine erwartet
hatten. Wir hatten zum Beispiel den Aufwand unterschätzt, diese recht
komplexe Anwendung für die Nutzer so übersichtlich und bedienbar wie
möglich zu machen. Die besondere Leistung von otris bestand also darin,
sehr flexibel auf die wechselnden Anforderungen einzugehen. Die Jungs
waren dabei wirklich fix, wir haben in einem echten Team gearbeitet.
Nicht jeder kennt sich mit kabellosen Funknetzwerken aus. Wie steht es mit dem Fachwissen der otris-Mitarbeiter?
Da
haben wir natürlich einen großen Vorsprung. Aber die Kollegen der otris
haben sich sehr schnell in die Thematik eingearbeitet und konnten
deshalb unsere speziellen Bedürfnisse erkennen und sehr genau darauf
eingehen. Bei speziellen Fragen stand natürlich das
Funkwerk-Expertenteam zur Verfügung.
Wie wichtig ist WiLMA für Sie?
Die
Software ist ein strategisch sehr wichtiges Werkzeug für uns, da sie
uns hilft, eine vollständige WLAN-Lösung am Markt zu platzieren. WiLMA
übernimmt die zentrale Administration für unsere bewährten Office Access
Points der W-Serie ebenso wie für die robusten Modelle der WI-Serie.
War es nicht ein großes Risiko, dieses strategisch wichtige Produkt mit einem externen Partner zu realisieren?
Solch
ein Projekt können Sie nur mit einem Unternehmen angehen, dem sie
100prozentig vertrauen. Auf otris konnten wir uns in den letzten Jahren
immer verlassen, deshalb hatte ich keine Zweifel, dass wir auch dieses
wichtige Projekt mit otris erfolgreich durchführen können.
Und das nächste Produkt entwickeln Sie wieder mit otris?
Warum
nicht. Unsere Produktpalette kann noch Zuwachs gebrauchen. Aber jetzt
gilt unser Augenmerk voll und ganz unserem jüngsten Kind WiLMA.
Vielen Dank für das Gespräch.
Der
Geschäftsbereich Netzwerke der Funkwerk Enterprise Communications GmbH
(FEC) ist führender europäischer Anbieter von professionellen Netzwerk-
und Kommunikationslösungen. Das deutsche Unternehmen adressiert
professionelle Anwender wie Firmen, Behörden sowie Carrier und Internet
Service Provider (ISPs) mit marktgerechten, zuverlässigen und qualitativ
hochwertigen Produkten und Lösungen aus seinen vier Kompetenzfeldern IP
Access, Security, Sprache und WLAN.
Der Vertrieb der Netzwerk- und Kommunikationslösungen erfolgt national und international zweistufig über indirekte Kanäle.
Insgesamt beschäftigt Funkwerk Enterprise Communications über 400 Mitarbeiter an mehreren europäischen Standorten. Firmensitz des europaweit agierenden Unternehmens ist Nürnberg. FEC ist eine Tochter der börsennotierten Funkwerk AG mit Sitz in Kölleda.