Wozu wird IRIS gebraucht?
Sichere und
erfolgreiche Einsätze erfordern eine reibungslose Verbindung zwischen
den Soldaten und ihren Vorgesetzten. Mit IRIS wurde ein übergeordnetes
Planungs- und Steuerungssystem für die verlegefähigen taktischen Netze
des Heeres geschaffen, das darüber hinaus Management-Unterstützung
bietet. Zu den Funktionen von IRIS zählen die geografische Planung
taktischer Netze wie Richtfunk, Rundstrahl und Kabel ebenso wie die
anschließende Netzüberwachung und -steuerung. IRIS bietet auch
militärische Lagebilder, die aus Führungsinformationssystemen übernommen
werden können. Darauf werden eigene und fremde Kräfte sowie Gebiete mit
taktischer Bedeutung dargestellt. Des Weiteren übernimmt das System die
Administration von Ressourcen und unterstützt die Koordination mit
zivilen Stellen. Diese wird beispielsweise notwendig, wenn in den
Einsatzländern bestimmte Frequenzen angemeldet werden müssen.
Basis: JANUS
Für
die Entwicklung von IRIS legte die ESG die Software-Fabrik JANUS der
otris software AG zugrunde. Die Software-Fabrik wurde aufgaben- und
unternehmensorientiert angepasst und für die Generierung großer Teile
der umfangreichen Anwendung angelegt.
„Mit Beginn des Software-Entwicklungsprojekts IRIS war absehbar, dass
ohne ein effizientes Entwicklungs-Framework der Planrahmen nicht
gehalten werden kann“, sagt Klaus Kober, IT-Verantwortlicher für das
IRIS-Projekt. „Durch den Einsatz von JANUS konnten wir die Produktivität
bei der Entwicklung so weit steigern, dass wir ein stabiles System
liefern und auf Änderungen bei den Systemanforderungen flexibel
reagieren konnten.“
IRIS ist ein mehrplatzfähiges System. Über
zentrale Server können die einzelnen IRIS-Installationen Informationen
austauschen. Sie sind jedoch auch darauf ausgelegt, völlig autonom, d.h.
lokal ohne Weitverkehrsverbindung zu arbeiten.
Welche Funktionalitäten hat IRIS?
Die Ebenen des Netz-Managements sind vielschichtig aufgebaut und umfassen im Wesentlichen drei Bereiche: